Extrem laut und unglaublich nah

Eigentlich habe ich das Buch schon vor ein paar Tagen beendet und bereits ein neues Buch (“Die Abbitte”) angefangen. Mich hat das Buch absolut begeistert. Leider bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich das am besten verdeutlichen kann, außer in dem ich sage, dass es mich bezaubert hat, es ein großartiges Buch ist. Es ist unglaublich emotional und trotzdem von großer Leichtigkeit.

Zum Inhalt: Es geht um den neunjährigen Oskar, dessen Vater bei den Terroranschlägen verstorben ist. Er findet einen Umschlag, auf dem “black” notiert ist. Oskar macht sich auf den Weg, das passende Schloss zum Schlüssel zu finden. Er beschließt, alle New Yorker, die den Namen Black tragen, zu besuchen. Dabei trifft er auf viele schräge Personen, deren Schrullen unglaublich liebenswert beschrieben werden.

Außerdem gibt es noch eine Parallelgeschichte, über die ich gar nicht viel verraten möchte. Am Anfang konnte ich diese Geschichte überhaupt nicht einordnen, aber im Laufe des Buchs versteht man, wie diese Geschichte mit der Oskars Geschichte verstrickt ist. Auch diese Geschichte steckt voller Tragik.

Eigentlich sind die Geschichten des Buchs traurig. Aber die Erzählung ist trotzdem so leicht, voller Humor und lustig. Auch der Stil des Buchs war für mich neu und beeindruckend. Viele Bilder illustrieren die Szenen, aber auch kann es passieren, dass auf einer Seite des Buchs nur ein Satz steht, oder gar so viele, dass man nichts mehr lesen kann. Mit dem Medium Sprache wird auf interessante Weise gespielt.

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, dass das Buch ein ganz besonderer Schatz ist…

Zahlen und Fakten

Jonathan Safran Foer: Extrem laut und unglaublich nah
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN:978-3462036077
Preis: 22,90 Euro
(das Buch gibt es auch als Taschenbuch)

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