Kategorien
Buchtipps

Hamburg zum Ende des 19. Jahrhunderts

Eine Liebesgeschichte aus Hamburg, Ende des 19. Jahrhunderts gibt viele Einblicke in die Geschichte des Hafens und seiner Menschen.

Die reiche Reederstochter Lily verliebt sich in den Hafenarbeiter Jo. Also, mal wieder eine Liebesgeschichte? Ja und nein. Denn diese Geschichte spielt auf dem Hintergrund der Gegensätze Hamburgs. Wunderschöne, teure Villen an der Alster auf der einen Seite, eins der größten Elend-Slums in den Gängevierteln von Hamburg bildet den Gegenpol. Ich habe viel über die Zustände im Hamburger Hafen zum Ende des 19. Jahrhunderts gelernt. Und auch über den Kampf für Gleichberechtigung und die Frauenbewegung. Also… viel mehr als eine Liebesgeschichte!!

Elbleuchten

Cover von "Elbleuchten" (Affiliate Link)

Elbleuchten beginnt damit, dass während einer spektakulären Schiffstaufe die reiche Reederstochter Lily auf den Hafenarbeiter Jo trifft. Ein anderer Hafenarbeiter versucht Lilys neuen Hut zu retten, und bezahlt dies fast mit dem Leben. Lily hat ein schlechtes Gewissen und so entsteht Kontakt mit Jo, der ihr die andere Seite von Hamburg zeigt. Und das ungleiche Paar verliebt sich… Lily und wir Leser taucht in die Welt des Elends und der Ungerechtigkeit ein.

Elbstürme

Cover von "Elbstürme" (Affiliate Link)

Elbstürme spielt drei Jahre später. Lily ist mit einem anderen Mann verheiratet. 1890 geht es um die Industrialisierung, den Kampf für soziale Gerechtigkeit und Frauenrechte, Opiumhandel oder gesellschaftlichen Wandel. Der Kontakt zu Jo ist abgebrochen, aber natürlich lodert die Liebe sofort wieder auf. Leider gibt es kein Happy End für die beiden und damit ist die Buchreihe auch abgeschlossen. Aber da mir die beiden so ans Herz gewachsen sind, hätte ich mir natürlich ein anderes Ende gewünscht, aber so bleibt es wenigstens realistisch und nicht zu kitschig.

Fazit

Ich hab die beiden dicken Wälzer im Urlaub verschlungen. Es hat richtig Spaß gemacht, kann ich nur empfehlen!!

Fotos: Pixabay und Buchcover

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.