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Engel des letzten Tages

Dieses Buch war eine Empfehlung von Christine Westermann. Die Buchempfehlungen kommen auf WDR2 immer sonntags vormittags und meistens trifft der Geschmack von C. Westermann meinen ganz gut, habe dort schon viele wunderbare Bücher entdeckt. Tja, an dieses Buch bin ich auch mit unglaublich hohen Erwartungen gegangen, was leider bei mir oft ein fataler Fehler ist. Denn wenn es dann unter den Erwartungen bleibt bin ich enttäuscht – diesmal leider auch! Aber wie gesagt, vielleicht lag es an der Erwartungshaltung, die Geschichte klingt nämlich eigentlich unheimlich zauberhaft.

Wir begleiten eine Gruppe von Engeln, deren Aufgabe es ist, Menschen, die bald sterben werden, noch ein letztes Mal zur Seite zu stehen. Leider ist die Aufgabe nicht ganz einfach, denn nicht nur, dass die Engel keine Flügel haben, sie haben auch nicht viel Zeit und nur begrenzte Möglichkeiten. So können sie nur bei wenigen Menschen versuchen, ihnen ein letztes Mal ein bißchen Freude zu spenden.

Die Geschichte ist ein wenig skurril, die Engel treffen sich auf den Brücken von Prag, aber welcher Ort wäre auch der richtige? Dabei philosophieren sie über ihre Arbeit und hinterfragen diese auch. Erst zum Ende stellt sich die Verbindung zwischen den einzelnen Menschen heraus, dafür muss man meiner Meinung nach, ganz schön aufpassen, dass man alle Namen ordentlich zuordnet (ich habe zwischendurch zurückblättern müssen).

Zahlen und Fakten

Michal Viewegh: Engel des letzten Tages (Affiliate Link)
Verlag: Zsolnay Verlag
ISBN: 978-3552061286
Preis: 14,90 Euro

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