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Töchter des Himmels

Eigentlich gefiel mir die Geschichte überhaupt nicht und ich war fest entschlossen, sie nicht zu Ende zu hören. Aber Gott sei Dank hatte ich keine rechte Alternative, so dass ich mich doch noch von den Geschichten habe anstecken lassen.

Vier chinesische Frauen in Amerika. Sie treffen sich regelmäßig im selbstgegründeten „Joy-Luck-Club“, in dem sie sich gegenseitig fröhliche Geschichten erzählen, um sich aufzumuntern. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die chinesischen Geschichten sind verwoben mit Spitzfindigkeiten und Doppeldeutigkeiten. Aber es geht nicht nur um die Mitglieder des Joy-Luck-Clubs, sondern auch um deren Töchter, die halb amerikanisch, halb chinesisch denken und fühlen. Und die damit verbundenen Mißverständnisse und Verständigungen.

Die Geschichte wird immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet – ich habs am Anfang überhaupt nicht begriffen und obwohl jede Geschichte nicht nur eine Überschrift hat, sondern auch der Name der Person genannt wird, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, brauchte ich doch sehr lange, das zu begreifen (ich dachte, dass die chinesischen Klänge die Übersetzung des deutschen Titels sind – Vollpleite!)

Leider gefiel mir auch die Stimme von Maren Kroymann nicht besonders, aber auch das änderte sich im Verlauf. Also, wer sich reingehört hat, kann sich von der Faszination der chinesischen Kultur anstecken lassen.

Zahlen und Fakten

Amy Tan: Töchter des Himmels (Affiliate Link)
gelesen von Maren Kroymann
Verlag: Der Audio Verlag
ISBN: 978-3898136181
Preis: 19,99

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